Start-up-Finanzierung:

das richtige Finanzierungsmix finden!  
  

Wie anfangen? Zuerst an den PC und planen!  
Liquiditäts- und Investitionsplan geben an, wann welche Mittel zu- und abfließen und wann Sie damit rechnen können, den break-even-Punkt zu erreichen. Das Ergebnis: Der Kapitalbedarf Ihrer Gründung und wann und in welchen Teilbeträgen er anfällt.  

Wenn Sie genug eigene Mittel haben und diese auch in Ihr Unternehmen stecken wollen, sind Sie jetzt fertig mit dem Kapitel "Startkapital".  

Die Regel ist das jedoch nicht. Gemeinsam mit Ihren Partnern und externen Kapitalgebern müssen Sie die Finanzierung Ihres Unternehmens als Mix aus Eigen- und Fremdkapital entwickeln.  

Gerade im Technologie- und Innovationsbereich tun sich die Geschäftsbanken meist jedoch sehr schwer. Sie können das Vorhaben bzgl. Technik und Markt nicht recht beurteilen, Chancen und Risiken sind nicht klar zu greifen, entsprechende Sicherheiten sind nur selten oder in geringem Umfang vorhanden. Der klassische Weg der Betriebsfinanzierung führt meist nicht zum Ziel.  

Trotzdem können die Banken Ihnen hilfreiche Partner bei der Start-up-Finanzierung sein; denn sie sind der Schlüssel zu den Finanzierungshilfen der öffentlichen Hand wie ERP-Mittel und Eigenkapitalhilfe als günstige Darlehen auf Bundesebene. Zahlreiche Bundesländer bieten ähnliche oder ergänzende Programme. Bei fehlenden eigenen Sicherheiten springen Bürgschaftsbanken der öffentlichen Hand ein.

Für Entwicklungsvorhaben gibt es diverse nicht rückzahlbare Technologiezuschüsse vom Bund, den Ländern und der Europäischen Union für ausgewählte Innovationsschwerpunkte. Sie leisten oft einen erheblichen Beitrag zur Gesamtfinanzierung und können diese sehr erleichtern.

 Alle öffentlichen Förderungen und Zuschüsse haben jedoch eines gemeinsam: der Weg durch den Förder- und Antragsdschungel ist mühsam und langwierig, verlangt viel Geduld und die Bearbeitung von reichlich Papier. An seinem Ende stehen aber meist lohnende Finanzierungsquellen.  

Nehmen Sie Wagniskapital mit an Bord, wenn's irgend geht. Im Moment tun sich Venture-Capital-Gesellschaften nicht ganz leicht mit echten Start-ups in frühen Phasen. Sie warten lieber bis zum geglückten Markteintritt und auf erste Umsätze, vorher beteiligen sie sich nur noch selten. An ihre Stelle treten immer stärker private Investoren und Business-Angels, die die Frühphase mit Kapital, Erfahrung und Netzwerk begleiten, bis das junge Unternehmen entweder auf eigenen Füßen stehen kann oder die nächste Finanzierungsrunde mit einer VC-Gesellschaft ansteht.

Business-Angels zu finden, ist nicht leicht. Zwar wächst ihre Zahl stetig, aber die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Außerdem spielen persönlicher Eindruck und "Chemie" eine besonders wichtige Rolle beim Engagement eines Business-Angels. Um einen passenden Privatinvestor zu finden,  ist ein breites und  gutes Netzwerk nötig. Erster  Kontakt und Präsentation müssen optimal vorbereitet sein; denn auch ein Business-Angel investiert nur, wenn er von der Idee, dem Konzept und den Personen dahinter überzeugt ist.  

Ein ganz wichtiger Punkt übrigens, der viel zu oft unterschätzt oder ganz vergessen wird: Sie müssen nicht nur Ihre Kunden für Ihre Produkte gewinnen. Genauso müssen Sie Ihre Kapitalgeber von Ihrer Idee überzeugen und um sie werben. Denn die sollen schließlich ihr Bestes geben: ihr Geld!  

Wir haben die Erfahrungen und das Netzwerk. Wir unterstützen Sie bei Businessplan, Präsentationen, Due Diligence, Auswahl und Verhandlungen. Wir gehen diesen Weg mit Ihnen.