Der Businessplan - keine lästige Pflicht!

Der Businessplan - keine  lästige Pflicht!

Viele Menschen tun lieber etwas - als darüber zu schreiben. Sich hinzusetzen und seine Idee in Kapitel und Tabellen zu fassen, verlangt schon einiges an Geduld und Selbstdisziplin. Für den Businessplan muss es aber sein!  
  
  

Warum ist der Businessplan so wichtig?

Wegen seiner Außenwirkung. Der Businessplan ist die Visitenkarte Ihres Unternehmens. Genauso, wie Sie Ihre Kunden mit Ihren Produkten und Leistungen überzeugen und begeistern, müssen Sie auch Ihre Kapitalgeber und Partner von Ihrer Idee und Ihrem Unternehmen überzeugen und begeistern - vor allem, wenn man sich noch nicht kennt. Die mündliche Präsentation reicht dazu nicht aus. Fast immer wird ein schriftliches Konzept erwartet, ist oft sogar Voraussetzung für ein erstes persönliches Gespräch.   

Der Businessplan ist auch nach innen wichtig: für Ihr Unternehmen - und Sie als Unternehmer. Wer einen Geschäftsplan gemacht hat, muß seine Idee und deren Umsetzung wirklich durchdacht und verstanden haben: aus Ideen sind konkrete Vorgaben und Schritte für den gesamten betrieblichen Ablauf, zeitliche Meilensteine und Beträge in Heller und Pfennig geworden. Damit ist das Konzept objektivierbar und nachprüfbar geworden: für Sie und für andere, z.B. zukünftige Kapitalgeber. Durch Vergleich von Planung und Realität wird der Geschäftsplan zum Management-  und Führungsinstrument für Ihr Unternehmen und qualifiziert es nach außen.    

Daraus folgt auch, dass er von Zeit zu Zeit aktualisiert werden muss: wegen Änderungen im Konzept, weil der Soll-/Ist-Vergleich eine Korrektur verlangt (auch das wird immer wieder vorkommen!) oder ganz einfach als zeitliche Fortschreibung.  
  
  

Versetzen Sie sich in die Rolle des Lesers!  

z.B. eines Kapitalgebers: neben der Renditeerwartung will er zunächst verstehen, was Sie vorhaben, was Sie von ihm wollen und ob sich sein Engagement lohnt. In aller Regel kennt er sich in Ihrer Technik und in Ihrem Markt nicht so gut aus wie Sie: machen Sie dem Leser den Zugang nicht zu schwer (Achtung - Techniker!). Konzentrieren Sie sich im Businessplan auf    

  • Produktstärken

  • Kundennutzen

  • Alleinstellungsmerkmale

  • Technologievorsprung

  • Marktwachstum

Damit müssen Sie die Umsatz- und Ertragserwartungen sowie das Unternehmenswachstum untermauern, so dass ein schlüssiges Konzept entsteht.  

Stellen Sie das Management und seine Stärken ausführlich dar. Zeigen Sie auf, wie Sie ggf. vorhandene Schwächen beseitigen und wo Sie Ihr Team verstärken wollen.  

Untermauern Sie den Kapitalbedarf durch die Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsplanung. Beschreiben Sie konkret und schlüssig, wozu Sie die Mittel verwenden wollen.  

Sie wollen den Leser Ihres Businessplanes gleichzeitig begeistern und überzeugen: Überzeugen Sie durch Professionalität und konkrete, in sich schlüssige Darstellung von Vorgehen und Planung. Begeistern Sie durch optimistische und zugleich realistische Unternehmensziele und Visionen.  
  
  

Wie soll der Businessplan konkret aussehen?

Das richtet sich natürlich nach Ihrem konkreten Unternehmen oder Vorhaben. Ein allgemeines Inhaltsverzeichnis kann aber einen Anhalt geben, was alles im Businessplan zu finden sein sollte. Das heißt nicht, dass jeder dort aufgeführte Punkt tatsächlich auch in Ihrem Businessplan erscheinen muss - das ist natürlich projektabhängig.  

Besonders schwer tun sich viele unserer Mandanten mit der Finanzplanung. Hier unterstützen wir Sie mit unserem Planungstool, das sich in vielen Finanzierungsprojekten als ideale Planungshilfe bewährt hat. Es liefert Ihnen Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätspläne übersichtlich und gleichzeitig detailliert und steht Ihnen als Planungsinstrument auch nach Beendigung unserer Beratung weiterhin zur Verfügung.
  
  

Wo können wir Ihnen hierbei helfen?

Für das Aufstellen eines begeisterungsfähigen und überzeugenden Businessplans sind drei Dinge besonders wichtig (vorausgesetzt, das Unternehmenskonzept stimmt): Erfahrung, Zeit und Feedback. Natürlich können wir Ihnen die Geschäftsidee, die Unternehmensdaten und die Planung nicht komplett liefern - wohl aber Erfahrung, Zeit und Feedback:  

  • Erfahrung und Wissen, worauf es ankommt, wie man noch offene Flanken des Unternehmenskonzeptes schließt und wie man sein Vorhaben optimiert und optimal darstellt

  • Zeit zum gemeinsamen Gespräch mit Ihnen, aber auch zum layouten, Texte formulieren und Tabellen und Graphiken erstellen

  • und ein offenes, kompetentes und kritisches Feedback, bevor andere mögliche Schwächen entdecken